Topics

  • Post

So misst WHOOP die muskuläre Belastung

Woman preparing to deadlift while wearing a WHOOP 5.0 band, demonstrating real-time strain tracking during strength training.

Die meisten Wearables ermitteln die Belastung des Körpers nur anhand der Herzfrequenz. Bei Ausdauersportarten wie Laufen oder Radfahren funktioniert das auch – aber bei vielen anderen Aktivitäten reicht es nicht aus. Denn Gewichtheben, funktionelles Training und andere Formen des Krafttrainings belasten nicht nur das Herz-Kreislauf-System, sondern vor allem Muskeln, Knochen, Gelenke und Weichteilgewebe.

WHOOP ist das einzige Wearable, das sowohl die kardiovaskuläre als auch die muskuläre Belastung erfasst – und dir so genauer zeigt, was dein Körper beim Training leistet.

Was ist muskuläre Belastung?

Muskuläre Belastung ist die messbare Beanspruchung von Muskeln, Knochen, Gelenken und Weichteilgewebe. Es handelt sich also um die Belastung, der der Bewegungsapparat ausgesetzt ist – und die von der kardiovaskulären Belastung unabhängig ist.

WHOOP ermittelt die muskuläre Belastung anhand von zwei Komponenten:

  • Umfang – wie viel der Körper leistet: Hierbei wird auch die „effektive Masse“ berücksichtigt, also Körpermasse sowie die Körperteile, die bewegt werden. Eine Ganzkörperübung wie ein Squat verursacht eine höhere muskuläre Belastung als beispielsweise Bankdrücken, da mehr Teile des Körpers beansprucht werden.
  • Intensität – wie schwer der Körper arbeitet: Dabei werden Anstrengung und Ausübung gemessen, also wie nah der Körper an seiner Grenze ist und wie schnell die Übung ausgeführt wird. Schwerere Gewichte oder schnellere Bewegungen erhöhen die Intensität.

Zusammengenommen beziffern diese beiden Komponenten die muskuläre Gesamtbelastung des Körpers beim Krafttraining.

Wie misst WHOOP die muskuläre Belastung?

WHOOP kann die muskuläre Belastung auf vier Arten ermitteln, wobei die Genauigkeit variiert.

Schätzung ohne Tracking

WHOOP schätzt die muskuläre Belastung bei verschiedenen Aktivitäten automatisch.

Bei Krafttraining wie Gewichtheben, funktionellem Training, HIIT, Kraftdreikampf oder Bodybuilding wird die muskuläre Belastung automatisch anhand von Art und Dauer der Aktivität geschätzt. Diese Schätzungen basieren auf mehreren Millionen echten Sessions mit dem Strength-Trainer, die dem Algorithmus eine gute Grundlage zur Berechnung der tatsächlichen Belastung des Körpers beim Training liefern.

Da dieser Schätzwert auf der Dauer basiert, ergibt ein längeres Workout eine höhere muskuläre Belastung als ein kürzeres – selbst wenn die kürzere Session intensiver ausfiel. Wenn es bei deinen Aktivitäten auf die Intensität ankommt, solltest du sie protokollieren, damit WHOOP die Belastung genauer berechnen kann.

Bei Aktivitäten wie Yoga, Pilates oder Barre wird die muskuläre Belastung automatisch für die speziellen Bewegungsmuster der jeweiligen Aktivität berechnet. Dein Belastungswert spiegelt sowohl die kardiovaskuläre als auch die muskuläre Belastung wider, ohne dass du etwas eingeben musst.

Mehr Genauigkeit durch Tracking

Aktivitäten nach dem Workout verknüpfen: Wenn du genauere Berechnungen willst, kannst du nach deinem Workout die ausgeführten Übungen verknüpfen. WHOOP schätzt die muskuläre Belastung dann anhand der angegebenen Bewegungen genauer und berücksichtigt dabei unter anderem, welche Muskelgruppen jeweils beansprucht wurden.

In Echtzeit mit dem Strength-Trainer erfassen: Für eine möglichst genaue Berechnung der muskulären Belastung kannst du Sätze, Wiederholungen und Gewichte während des Workouts mit dem Strength-Trainer protokollieren. WHOOP misst die Geschwindigkeit und Intensität jeder Ausführung mithilfe des integrierten Beschleunigungsmessers und des Gyroskops und verknüpft die Werte dann mit den protokollierten Übungen. Mit der Zeit merkt sich der Strength-Trainer deine Ausgangswerte und deine Höchstwerte, wodurch die Messungen noch individueller werden.

Auswirkung der muskulären Belastung auf Belastungs- und Erholungswerte

Durch die Einbeziehung der muskulären Belastung gibt deine Aktivitätsbelastung deine körperlichen Anstrengungen noch genauer wieder. Deshalb wird dir nach dem Krafttraining auch ein höherer Belastungswert angezeigt als vorher.

Ein höherer Belastungswert durch muskuläre Belastung kann auch dazu führen, dass die App dir einen höheren Schlafbedarf anzeigt. In diesem Fall hat WHOOP erkannt, dass deine Muskeln mehr Zeit brauchen, um sich zu regenerieren und sich an das Training anzupassen. Schließlich muss sich nicht nur dein Herz-Kreislauf-System, sondern dein gesamter Körper vom Training erholen.

Fazit

Die Berechnung der muskulären Belastung ist eine wichtige Ergänzung zur Messung der Herzfrequenz. Ob Gewichtheben, HIIT oder Yoga: WHOOP erfasst die gesamte Belastung deines Körpers – und das ganz automatisch. Und wenn du genauere Werte haben möchtest, kannst du deine Übungen ganz einfach verknüpfen oder in Echtzeit tracken. Die grundlegenden Daten werden in jedem Fall immer erfasst.

Häufig gestellte Fragen zur muskulären Belastung

Welche Aktivitäten fließen in die geschätzte muskuläre Belastung ein?

Babywearing (Baby tragen), Barre, Barre3, Barry's, Bodybuilding, Bouldern, Box Fitness, Kanufahren, Skilanglauf, F45 Training, funktionelles Training, HIIT, Hot Yoga, Kajakfahren, Kiteboarden, manuelle/körperliche Arbeit, Pilates, Powerlifting, Reformer Pilates, Bergsteigen, Rudern, Wandern mit Rucksack (Rucking), Sculpt Yoga, Skitourengehen, Skifahren, Schneeschaufeln, Solidcore, Toddlerwearing (Kleinkind tragen), Wakeboarden, Wasserskifahren, Gewichtheben, Rollstuhlschieben, Yoga.

Wie misst WHOOP die muskuläre Belastung?

Mithilfe des Beschleunigungsmessers und des Gyroskops im Wearable werden Geschwindigkeit und Intensität der ausgeführten Bewegungen gemessen. Diese Daten werden mit protokollierten Angaben zu den Übungen verknüpft. Daraus wird dann die Gesamtbelastung des Bewegungsapparates ermittelt.

Kann WHOOP Aktivitäten wie Gewichtheben automatisch erkennen?

Ja. WHOOP erkennt Krafttraining automatisch und schätzt die muskuläre Belastung.

Misst WHOOP die Muskelmasse?

Nein, die Muskelmasse wird von WHOOP nicht gemessen. Bei der muskulären Belastung geht es um die Beanspruchung der Muskeln. Durch fortlaufendes Tracking kann WHOOP dabei helfen, Workouts zum Muskelaufbau zu optimieren.

Müssen Workouts protokolliert werden, damit die muskuläre Belastung ermittelt werden kann?

Nein, WHOOP ermittelt die muskuläre Belastung bei Krafttrainings automatisch. Der Wert kann jedoch genauer berechnet werden, wenn eine Aktivität mit dem Strength-Trainer erfasst wird.